Trotz der Wirtschaftskrise blieb für die deutschen Hersteller von optischen Technologien der Handel mit den USA im
vergangenen Jahr weitestgehend stabil. Zu diesem Ergebnis kommt der Branchenverband SPECTARIS anlässlich der
internationalen Fachmesse "Photonics West", die vom 27. bis 29. Januar im kalifornischen San José stattfindet.
Nach Angaben des Verbandes lagen die deutschen US-Exporte der Kernprodukte der optischen Technologien - Laser
und optische Komponenten - in 2008 mit rund 263 Millionen Euro lediglich drei Prozent unter dem Wert des Jahres 2007.
Einen stärkeren Einbruch verhinderten vor allem die Ausfuhren von Lasern, die im vergangenen Jahr um fast acht Prozent
gesteigert werden konnten. Exportrückgänge waren dagegen bei den optischen Komponenten zu verzeichnen.
Die USA sind mit einem Anteil von rund acht Prozent des deutschen Gesamtexportes von optischen Technologien der
drittgrößte Abnehmer der Branche. "Der amerikanische Markt ist für unsere Unternehmen von besonderer Bedeutung.
Die Photonics West ist eine weltweit anerkannte Plattform für die Photonik und bietet eine gute Gelegenheit, sich über
aktuelle Technologie- und Markttrends aus erster Hand zu informieren", unterstreicht SPECTARIS-Geschäftsführer Sven
Behrens.
Bei den Einfuhren belegen die USA nach Japan Platz 2 des Import-Rankings, im vergangenen gab es hier jedoch ein
deutlichen Rückgang: Die deutschen Importe aus den USA sanken in 2008 um rund 13 Prozent auf 234 Millionen Euro.
Bei den Lasern lagen die Einfuhren um rund fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau.
An der Photonics West beteiligen sich insgesamt 1.100 Aussteller. Über 17.000 Besucher aus 50 Ländern werden
erwartet. Mit 47 Firmen stellen die deutschen Unternehmen den größten nationalen Gemeinschaftsstand. Mehr als
100 deutsche Firmen werden zusätzlich mit eigenem Stand vertreten sein.