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Lasertechnik at it's best – Zum Jubiläum nach Aachen

Auf dem 8. International Laser Technology Congress AKL’10 vom 5. bis zum 7. Mai 2010 feiert das Fraunhofer-
Institut für Lasertechnik ILT in der Kaiserstadt Aachen sein 25-jähriges Jubiläum. Grund genug, ein Feuerwerk
von lasertechnischen Innovationen zu zünden, welche die kommenden Jahre der Branche prägen werden.
Das Fraunhofer ILT, Veranstalter des AKL’10, erwartet über 400 Gäste, die sich drei Tage intensiv über Trends
und Anwendungen der Lasertechnik informieren.
Vor 25 Jahren gründete Prof. Gerd Herziger am Technologiestandort Aachen das Fraunhofer-Institut für Laser-
technik ILT mit fünf Mitarbeitern. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die Forschungseinrichtung unter dem Dach
der Fraunhofer-Gesellschaft zum größten Laserzentrum in Europa und beschäftigt mittlerweile rund 300 Mitar-
beiter. Sie entwickeln Verfahren, Systeme und Strahlquellen zum Einsatz in der Laserfertigungs- und Laser-
messtechnik für Industriekunden aus den unterschiedlichsten Branchen von der Medizintechnik über die Auto-
mobil- bis hin zur Luftfahrtindustrie. Im Durchschnitt melden die Forscher des Fraunhofer ILT monatlich ein Pa-
tent an und bearbeiten jährlich einige hundert Projekte in der Auftragsforschung. Zu den Highlights der letzten
25 Jahre zählen beispielsweise die Entwicklung des 40 KW CO2-Lasers in Zusammenarbeit mit dem Industrie-
partner Trumpf oder die Entwicklung des 4 KW diodengepumpten Festkörperlasers mit Rofin-Sinar. Der Her-
steller elektronischer Schaltsysteme Marquardt setzte auf Basis der Entwicklungen des Fraunhofer ILT erstmals
erfolgreich einen Diodenlaser zum Fügen von Kunststoffbauteilen ein. Im Bereich der laserbasierten Verfahrens-
technik war die Entwicklung und Qualifizierung des Selective Laser Melting und des kom-binierten Schneid- und
Schweißprozesses durch spezielle Optiken richtungsweisend.
Seit 1996 leitet Prof. Reinhart Poprawe das Fraunhofer ILT und sorgt als Lehrstuhlinhaber des Instituts für Laser-
technik LLT der RWTH Aachen für die enge Verzahnung von Forschung und Lehre. Dauerhaft betreut das For-
schungsinstitut rund 50 Diplomanden und 70 Doktoranden. Einige der ehemaligen Mitarbeiter gründeten mit ihrem
selbst erarbeiteten Know-how eigene Unternehmen. Über die beiden letzten Dekaden entstanden so jährlich ein
bis zwei Spin-Offs. Eine andere, sehr innovative Form des Wissenstransfers stellt das Modell des Anwender-
zentrums dar. Seit 1988 bietet das Fraunhofer ILT Partnern die Möglichkeit, sich als Gastfirmen in abgetrennten
Räumlichkeiten des Instituts niederzulassen und die hervorragende lasertechnische Infrastruktur zu nutzen.
Dieser Ansatz war zur damaligen Zeit in der Laserbranche einmalig. Derzeit wird die Grundidee in dem anspruchs-
vollen CAMPUS-Modell der RWTH Aachen fortgeführt.
Zu den Highlights zählen das Laserpolieren dreidimensionaler Bauteile sowie das Laserauftragschweißen zum In-
standsetzen von Turbinen. Interessenten können sich ab sofort zum AKL’10 unter www.lasercongress.org anmel-
den und den Frühbucherrabatt bei einer Registrierung bis zum 26. März 2010 nutzen.



Instandsetzung von Flugzeugturbinen mittels Laserauftrag-
schweißen
Bild: Fraunhofer ILT


www.lasercongress.org

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