Mit der Schaffung einer eigenen Abteilung für Nicht-Metalle möchte das LZH einen wesentlichen Beitrag für
innovative Entwicklungen in den Bereichen Energiegewinnung und Ressourcenschonung leisten.
Präzisionsbearbeitung im Mikrometerbereich, aber auch hochproduktive Durchsatzoptimierung von großen
Flächen gehören zu den zentralen Aufgaben. Dazu muss der Laser als Werkzeug zum Strukturieren, Tren-
nen, Formen sowie für Verbindungstechniken optimal an die Erfordernisse der verschiedenen Einsatzgebiete
von Nicht-Metallen angepasst und als Laserprozess in eine komplexe Produktion und Verarbeitung eingebet-
tet werden.
Leiter der neuen Abteilung ist Dr. Uwe Stute, der nach drei Jahren Industrieerfahrung als Branchenmanager
für die Photovoltaik, an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückkehrt. Vor seinem Wechsel zum Unternehmen
Trumpf Laser, leitete er bereits von 2004 bis 2008 die Abteilung Produktions- und Systemtechnik am LZH.
Als wichtige aktuelle Forschungsziele seiner Abteilung benennt der promovierte Physiker optimierte Glas-Me-
tall/Glas-Glasverbindungen bei der Herstellung von Solarkollektoren, neue Produktionsmöglichkeiten in der
Photovoltaik mittels 'kalter' Laserbearbeitung und automatisierte Bearbeitung von Kompositmaterialien.