Die Nanotechnologie gilt als Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts. Statt "immer höher, immer weiter" lautet
ihr Motto "immer kleiner, immer schneller". Die Nanotechnologie erschließt uns die Welt der allerkleinsten Dinge.
Ein Nanometer ist der millionstel Teil eines Millimeters. Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist fünfzig-
tausend Mal größer.
Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sind immens. Die künftigen Fortschritte der Nanotechnologie
entscheiden mit über die weitere Entwicklung zukunftsträchtiger Branchen.
LASER MAGAZIN berichtet seit Jahren über die Entwicklungen im Nano-Bereich. Unter der Rubrik NANOTECH-
NOLOGIE finden Sie auch in der Zukunft die aktuellsten Informationen auf diesem Gebiet.
'Würde man eine handelsübliche Batterie aufschneiden, so könnte man sehen, dass diese aus aufgewickelten
Schichten besteht', sagt Prof. Dr. Oliver G. Schmidt, Inhaber der Professur Materialsysteme der Nanoelektronik
an der Technischen Universität Chemnitz, und erklärt: 'Dadurch lassen sich bisher Batterien nur begrenzt ver-
kleinern, denn das Aufwickeln der Lagen funktioniert lediglich auf makroskopischer Ebene.' Seine Forscher-
gruppe an der TU Chemnitz und am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW Dresden),
wo Schmidt Direktor des Instituts für Integrative Nanowissenschaften ist, hat eine Lösung entwickelt, diese
Begrenzung in der Miniaturisierung aufzuheben. [mehr]
Matterhorn goes Nano – IBM Forscher demonstrieren neues Lithografieverfahren
LASER MAGAZIN 2/Mai 2010
Mit einer dreidimensionalen, 25-Nanometer-hohen Nachbildung des Matterhorns, demonstrieren IBM Forscher
ein neuartiges Verfahren für die Herstellung von Strukturen und Objekten auf der Nanometerskala. Das Verfah-
ren, das auf einer sehr kleinen und scharfen Spitze beruht – an ihrem Ende nur 50 Atome breit – hat das Po-
tenzial, die Nanofabrikation zu verbessern und eine kostengünstige Alternative zu existierenden Methoden zu
bieten. [mehr]
Hoch statt flach: Nanodrähte für eine neue Chip-Architektur
LASER MAGAZIN 1/März 2010
Silizium ist das gängige Material in der Elektronik, egal, ob es um Handys, Solarzellen oder Computer geht.
Drähte aus Silizium im Nanometer-Bereich haben ein großes Potential für eine völlig neue Chip-Architektur,
doch muss man zuvor ihre elektrischen Eigenschaften noch genauer erforschen und verstehen. Forscher
vom Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und vom Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
gelang es, den elektrischen Widerstand und den bislang unbekannten Stromfluss im Inneren von Silizium-
Nanodrähten darzustellen. [mehr]